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Nassim Nicholas Taleb - Der schwarze Schwan

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Untertitel: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse

In Extremistan sind Ungleichheiten so, das eine einzige Beobachtung sich unverhältnismäßig stark auf das Aggregat, das Ganze auswirken kann.

Während das Gewicht, die Körpergröße und der Kalorienkonsum also aus Mediokristan kommen, gilt das für Besitz nicht. Nahezu alle sozialen Angelegenheiten kommen aus Extremistan. Man kann das aus so ausdrücken: Soziale Quantitäten haben die Form von Information, keine physische Form - man kann sie nicht anfassen. Geld auf einem Bankkonto ist wichtig, aber ganz gewiss nichts Physisches. Daher kann es jeden Wert annehmen, ohne dass man dafür Energie aufwenden müsste. Es ist nur eine Zahl!

Nassim Nicholas Taleb, Der schwarze Schwan, München 2008, S. 54

Man kann den generellen Unterschied auch so formulieren: In Mediokristan müssen wir die Tyrannei des Kollektiven, der Routine, des Offensichtichen und des Vorhersagbaren ertragen; in Extremistan stehen wir unter der Tyrannei des Singulären, Zufälligen, Ungesehenen und Unvorhergesagtem. Auch wenn Sie sich noch so sehr anstrengen, werden Sie an einem einzigen Tag nie viel Gewicht loswerden; Sie brauchen die kollektive Wirkung vieler Tage, Wochen, sogar Monate. Und wenn Sie als Zahnarzt  arbeiten, werden Sie nie an einem einzigen Tag reich werden  - Sie können aber durchaus  wohlhabend werden, wenn Sie 30 Jahre lang regelmäßig Zähne aufbohren und dabei motiviert, gewissenhaft, fleißig und diszipliniert sind. Bei einer Spekulation vom Extremistan-Stil können Sie allerdings in einer einzigen Minute ein Vermögen machen oder alles verlieren.

ebd., S. 56

Der Friedhof der Erfolglosen wird voll von Menschen sein, die folgende Eigenschaften gemeinsam hatten: Mut, Risikobereitschaft, Optimismus usw. Genau wie die Population der Millionäre! Es könnte gewisse Unterschiede bei den Fertigkeiten geben, doch in Wirklichkeit trennt die einen größtenteils ein einziger Faktor von den anderen: Glück. Schieres Glück.

ebd. S. 137

 

Wirklich!

Unsere 25km-Wanderung am Finowkanal zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse.

 

Kevin Ashton - Wie man ein Pferd fliegt

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Untertitel: Ungewöhnliche Konzepte für Innovation und Kreativität

Entscheidungsträger und Autoritätspersonen in Wirtschaft, Wissenschaft und Regierung betonen alle, dass sie Kreativität schätzen, aber wenn man sie testet, stellt sich heraus, dass sie die Kreativen nicht schätzten. Warum? Weil besonders kreative Menschen meist auch verspielter, unkonventioneller und weniger berechenbar sind, und damit auch schwerer zu kontrollieren. Man kann noch so sehr betonen, wie sehr man Kreativität schätzt, aber tief drinnen haben die meisten von uns lieber die Kontrolle.

Unsere Neigung, neue Ideen im Prinzip zu begrüßen, sie dann aber in der Praxis abzulehnen, ist ein Merkmal, kein Fehler. Jede Spezis hat eine eigene Nische, und jede Nische hat eigene Risiken und Vorteile. Unser Vorteil ist die schnelle Anpassung: Unsere Werkzeuge verändern sich schneller, als die Evolution unsere Körper verändern kann. Unser Risiko besteht darin, dass unsere neuartigen Schritte in die Dunkelheit führen können. Wenn wir etwas Neues erschaffen, kann uns das umbringen; wenn wir nichts Neues schaffen, werden wir auf jeden Fall sterben. Das macht uns zu widersprüchlichen Wesen: Wir brauchen und fürchten die Veränderung. Kein Mensch ist nur progressiv oder nur konservativ. Jeder ist immer beides.

Kevin Ashton, Wie man ein Pferd fliegt, München 2016, S. 102 ff

Menschen mit einem gesunden intellektuellen Selbstbewußtsein müssen niemanden beweisen, wie clever sie sind. Sie gehen empirisch vor und streben nach der Wahrheit. Menschen mit mangelndem intellektuellen Selbstbewußtsein müssen allen zeigen, wie clever sie sind. Sie sind egoistisch und wollen triumphieren.

Hibbard reagierte perfekt auf die kühne Behauptung seines neuen Mitarbeiters, das Flugzeug von Lockheed sei Schrott. Ein Manager kann kaum machtvoller reagieren als mit der Aufforderung: "Beweisen Sie es mir".

ebd., S. 213

 

Matt

Künstlerortsteil Barlin - Im Alter sind viele ältere Damen einsam, weil der Mann vor ihnen verschieden ist.

Siehe weitere Bilder: https://www.petersell.com/photos/index.php?/category/album-2018-05-dargun

 

Dit is Barlin

Kleines Familientreffen zu Pfingsten in Dargun. Ländliche Idylle mit Bierbrauerei und schönstem Wetter.

Siehe weitere Bilder: https://www.petersell.com/photos/index.php?/category/album-2018-05-dargun

 

Timing

25-km-Wanderung am Finowkanal in Liebenwalde. Und manchmal verpasst man den richtigen Zeitpunkt.

 

Geschichte lebt

Wir waren zu Himmelfahrt unterwegs in Zerpenschleuse. Nicht nur Geschichte ist dort erlebbar, sondern auch die Entwicklung der Sprache. Und eine prima Eisdiele gibt es dort.

Siehe weitere Bilder: https://www.petersell.com/photos/index.php?/category/album-2018-05-liebenwalde

 

Alles wird grün in Berlin

und im Friedrichshain. Ein Spaziergang durch die alte Heimat unternommen.

 

Wal der Lüfte

Quality Time mit dem HERRN im Technikmuseum.

 

The German Dream

became real in Berlin-Lichtenberg. Fetter Opel und Reihenhäuschen. Neid.